Spootle

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Spootle's Angebot

Das Projekt

Das Spootle-Projekt ist als alternative Internetplattform gedacht, unter welcher ethisch vertretbare Apps und Dienste angeboten werden sollen. Das Ziel dabei ist, Alternativen zu den markführenden Internetunternehmen Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft zu bieten. Nutzer:innen sollen die Freiheit haben, sich nicht tracken und profilieren zu lassen und stattdessen die Möglichkeit bekommen, aus den geschlossenen Plattformen wie zum Beispiel WhatsApp auszubrechen.

Die Prinzipien

1. Datenschutzfreundlichkeit

Privacy by Design soll geachtet werden. Daten sollen nicht an Dritte weitergegeben werden, das Nutzungsverhalten soll nicht analysiert und keine Profile gebildet werden. Auf Drittanbieter soll verzichtet werden. Es soll nur gesammelt werden, was zum Anbieten der Apps und Dienste notwendig ist und was nicht mehr benötigt wird, soll gelöscht werden. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und der Schutz vor Missbrauch von Daten soll gestärkt werden. Daten, die nicht da sind, können nicht zweckentfremdet werden.

2. Freie Software

Apps und Dienste von Spootle sollen mit freier Software umgesetzt und verwendbar sein. Das heißt, der zugehörige Quellcode muss offen verfügbar sein und von jeder Person eingesehen, verändert und weitergegeben werden dürfen. Frei also wie in Freiheit, nicht wie in Freibier. Das soll für Nachhaltigkeit und Endanwenderorientierung sorgen. Die Apps und Dienste sollen von jeder Person nach den eigenen Bedürfnissen weiterverwendet und weiterentwickelt werden dürfen, ohne dass Einschränkungen und Limitierungen das erschweren oder verhindern.

3. Dezentralität

Spootle soll keine zentrale Entitität sein, die für bestimmte Apps und Dienste genutzt werden muss. Alle Apps und Dienste sollen auch selber betrieben werden können oder bei anderen Anbieter:innen verfügbar sein. Idealerweise ist Spootle nur eine von vielen Instanzen, auf die sich Nutzer:innen gleichmäßig verteilen. Das verhindert, dass es einen Single-Point-of-Failure oder ein Machtvakuum gibt.

4. Föderalität

Nach Möglichkeit sollen Apps und Dienste föderal sein, das heißt, dass die verschiedene Instanzen von verschiedenen Anbieter durch offene bzw. standardisierte Protokolle miteinander in Verbindung stehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist E-Mail: Ein:e web.de-Nutzer:in kann einem:r Gmail-Nutzer:in eine E-Mail schreiben und umgekehrt. Auch das verhindert einen Single-Point-of-Failure und ein Machtvakuum. Zusätzlich erhöht sich noch die Nutzerbasis, während gleichzeitig die Hemmschwelle sinkt, die Instanz zu wechseln, sollte man das wollen.

Die Intentionen

Dieses Projekt wurde aus persönlichem Bedürfnis nach Apps und Diensten gestartet, die die oben genannten Prinzipien erfüllen und nach dem persönlichen Interesse, solche Apps und Dienste zugänglicher zu machen. Daher fiel die Entscheidung, einige Dienste im Rahmen der eigenen Ressourcen auch für andere zu Verfügung zu stellen. Mehr zum Admin dieses Projektes gibt es unter Über.